USA Roadtrip 2019
18. März 2019

Die letzten Tage in LA

Gepostet am 18. März 2019 von Lara  •  4 Minuten  • 663 Wörter

So, zum Schluss gibt es von uns nochmal einen fetten Post. Da hat sich das Warten doch gelohnt, oder?

Unsere letzte Woche in LA war wundervoll. Die Wettergötter waren uns wohl gesinnt und sanden 27 Grad und Sonne zu uns.

Ihr fragt euch sicher, wie die Geschichte mit der kleinen Lily weiterging. Puh, naja, das ist eine laaange Geschichte, die wir vielleicht besser persönlich erzählen. Sonst haben wir ja nachher auch gar nichts mehr zu berichten, wenn wir zurück sind. Aber das Ergebnis der ganzen Sache war, dass wir Lily in ein Tierheim bringen mussten, wo ihr Besitzer sie abholen kann. Wenn er das nicht innerhalb einer Woche tut, kann Chelsea sie adoptieren. Wir hoffen wirklich, dass er nicht auftaucht!

Abgesehen vom Abschied von Lily waren die letzten Tage wundervoll! Wir tranken Limonade auf dem Balkon, gingen essen, shoppten am Hollywood Boulevard und genossen die Sonne.

Die öffentlichen Verkehrsmittel haben wir auch ausprobiert. Die kacken aber im Vergleich zur Berliner BVG ziemlich ab… Trotzdem kamen wir am California Science Center an, wo wir ein Spaceshuttle (die Endeavour) sahen, wissenschaftliche Experimente ausprobierten und ein Aquarium besuchten. Da haben wir ganz viel gelernt, du!

Am nächsten Tag fuhren wir nach Venice, einem künstlerisch kuriosen Viertel von LA. Wir schlenderten am Venice Beach entlang und bummelten durch die vielen, kleinen Läden entlang der Promenade. In einem Strandcafé gab es gegrillten Tunfisch und live Musik in der Sonne. Kann man machen!
Wir spazierten auch durch das Kanalviertel von Venice. Hier ist natürlich mal wieder alles Fake. Die Kanäle dienen keinem Zweck und sind stehende Gewässer. Aber schön sehen sie trotzdem aus. Über Brücken und an heftigen Villen vorbei. Wer will in Beverly Hills wohnen, wenn er hier sein kann?!

Danach ging es nochmal zum Strand und zumindest mit den Beinen ins eiskalte Wasser. Endlich nochmal Sand und Meerluft!

Abends besuchten wir ein kleines Theater, in dem ein improvisiertes Musical aufgeführt wurde. Mega geil! Der Titel wurde am Anfang vom Publikum bestimmt: “How to get into College” (Wie man es zur Uni schafft). Daraus zauberten die Darsteller ohne jedliche Planung ein Musical mit Musik, Tanz und unglaublich witzigen Dialogen. Richtig fett!

Aber die Woche wurde noch besser: Am nächsten Tag ging es nach DISNEYLAND! Da quält man sich auch mal um 6 Uhr aus dem Bett um pünktlich um 8 Uhr da zu sein. Direkt zu Anfang mal Mickey Maus getroffen und sich fest drücken lassen. Dann ab zu den Achterbahnen! So viel fahren wie geht, bevor der Park zu voll wird.

In der Mittagshitze trauten wir uns, zu Splash Mountain zu gehen, einer Wasserbahn bei der man ordentlich nass wird, so wurde uns gesagt. Ordentlich nass war kein Ausdruck! Die Socken konnte man auswringen, die Haare waren frisch gewaschen, alles nass bis auf die Knochen. Aber auch ziemlich geil bei 27 Grad!

Wir blieben bis 11 Uhr abends im Park um das Feuerwerk zu sehen. 15 Stunden Sonne, herumrennen und konstant Zucker in uns reinschaufeln. Wir waren so fertig! Bitte notschlachten! Aber wenn Disney, dann richtig. Und auch mit Feuerwerk! Es gab ein klassisches über dem Schloss und eine Show am Fluss mit Wasserfontainen, Lichtern, Musik und einem Schiff, auf dem alle Charaktere vorbeifuhren. Chelsea und Lara haben viiiiieeel geweint. Disneyland ist wirklich der zauberhafteste Ort der Welt!

Zu Hause fielen wir todmüde ins Bett und entschieden, unsere Pläne für den letzten Tag gegen Ausschlafen auszutauschen. Also gab es Sonntags Frühstück in die Wohnung geliefert und abhängen auf dem Balkon, statt großer Ausflüge. Auch schön!

Abends fuhren wir noch zum Observatorium, um dort den Sonnenuntergang über der Stadt zu sehen. Danach ging es noch einmal zu unserem liebsten Ramen Restaurant, für ein letztes Essen und ein Wiedersehen mit unserem neuen Kellnerfreund.

Um 4 Uhr morgens ging es dann ab zum Flughafen. Oh Mann. Die 4 Wochen sind wie im Flug vergangen. Jetzt sitzen wir schon wieder in Charlotte und warten auf den Überseeflug. In knapp 12 Stunden stehen wir wieder auf deutschem Boden. Und wehe es schneit!


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