Tag 17 & 18 – Mojave Wüste
Gepostet am 09. März 2019 von Lara • 2 Minuten • 377 Wörter
Hello again! Wir melden uns gerade aus einem kleinen Bungalow mitten im Nirgendwo und sind alle sehr müde, also müsst ihr euch heute leider mit einem kürzeren Post zufriedengeben.
Gestern sind wir aus unserem seltsamen Hotel abgereist und Richtung Wüste gefahren. Albrecht will, dass ihr wisst, dass wir am grössten Sonnenwärmekraftwerk der Welt (Ivanpah) vorbeigefahren sind. Hat nur leider keiner außer er gesehen.
In der Mojave Wüste bogen wir auf eine sehr raue Sandstraße ab und bangten um alle Teile unseres Busses. Von Federung keine Spur! Aber wir mussten dort nunmal lang, um zu einer Lava Pipeline zu kommen, in die wir klettern wollten. Erstmal noch ein bisschen verlaufen, aber dann doch den Eingang gefunden! Genau als wir ankamen, stieg aus dem Loch in der Decke des unterirdischen Tunnels plötzlich Rauch auf. Kurz dachten wir, hier sei doch noch ein Vulkan aktiv. Aber gut, wenn der jetzt eh ausbricht, dann kann man jetzt auch noch da runter! Also, Leiter runter und durch Höhlen kriechen, yay! Unten fanden wir dann auch den Ursprung des Rauchs. Nur ein Fotoshooting, kein Vulkan. Bisschen enttäuschend!
Wir sahen uns noch den Sonnenuntergang an und fuhren dann Richtung Campingplatz. Uns hatte nur vorher niemand gesagt, dass uns noch 20 km holpriger Sandstraße durch die Dunkelheit bevorstanden. Also Bus, gib alles! Unterwegs sahen wir noch 4 Hasen, 2 Mäuse und ein großes Tier (vielleicht Fuchs, vielleicht Kojote. Hoffentlich Kojote!).
Auf dem stockdunklen Campingplatz im Wald kochten wir Nudeln und fielen komplett erschöpft ins Bett. Die Nacht war dann ziemlich arschkalt. 6 Grad waren gemeldet, aber das waren eher 2. Dementsprechend gerädert wachten wir heute auf.
Nach Cornflakes und Kaffee ging es weiter durch den Nationalpark. Wir stiegen nirgendwo aus, sondern fuhren einfach rum. Es war zwar sonnig aber doch sehr windig und kühl. Dann lieber mit Heizung im Auto bleiben!
Nach der Wüste fuhren wir weiter bis zur nördlichen Grenze des nächsten Stopps: Dem Joshua Tree Nationalpark. Für ein paar Kilometer fuhren wir sogar die berühmte Route 66 lang! Wir fuhren bis Twentynine Palms. Dort gingen wir Pizza essen und suchten uns eine Unterkunft für die nächsten 2 Nächte. Wir fanden ein wunderschönes Bungalow, in dem wir jetzt auf der Couch sitzen. Draußen heult der Wind, hier drin ist es kuschelig. Ahhhh! Gute Nacht!